Religionsfreiheit

4 Gedanken zu “Religionsfreiheit”

  1. Hallo, ich glaube auch, dass für viele Evangelikale das Bekehren zu sehr ins Zentrum rückt. Es ist sowas wie ein Gradmesser für die eigene Christlichkeit. Dazu kommt, dass sie meistens in kleinen Freikirchen sind und dadurch jeder „Nachwuchs“ die Glaubwürdigkeit ihrer eigenen Kirche und somit ihres eigenen Glaubens stärkt. Das ist finde ich nachvollziehbar, aber hat tatsächlich nicht mehr viel mit dem christlichen Missionsauftrag zu tun. Da sollte man wesentlich entspannter werden. Als Christ finde ich es bei aller eigenen Überzeugtheit wichtig, dass ich nicht jeden überzeugen muss (und kann) sondern, dass Gott schon weiß, was er tut, auch wenn viele halt nicht zum Glauben an Jesus kommen. Wichtiger als Bekehrungszahlen ist, dass man den Menschen als Mensch begegnet – auch wenn sich danach keiner bekehrt, hat man glaub ich dadurch mehr für das „Reich Gottes“ getan. — Zu Muriel – stimme ich zu. Aber Tim hat ja präzisiert wie ers meinte, also sind wir uns wohl alle einig…

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  2. Denn viele Evangelikale vertreten die Ansicht, einzig und allein ihr Glaube sei der richtige.

    Ja gut, aber wer nicht?
    Glaubst du nicht auch, dass die Meinung, die du vertrittst (zum Beispiel, dass jede Religion auf ihre Art und Weise richtig ist), die richtige ist?
    Wenn ich was glaube, heißt das doch zwangsläufig, dass ich es für richtig halte, und was dem widerspricht, für falsch. Oder?
    Ich verstehe den Kritikpunkt nicht, fürchte ich.

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    1. Hallo Muriel,
      es geht mir nicht primär darum, dass Leute nur ihren Glauben für das einzig richtige halten, sondern darum, wie mit dem Glauben anderer umgegangen wird. Und natürlich kann ich, wenn ich beispielsweise Jude bin, respektieren, dass andere Leute Christen sind oder Muslime. Ich muss diese anderen Leute nicht hassen und ich muss diese anderen Leute auch nicht bekehren, sondern sie einfach ihren Glauben leben lassen.
      Ich habe oft erlebt, dass Evangelikale bekehren, weil sie meinen, Leute »auf den rechten Weg« zu weisen. Und das halte ich für einen nicht hinnehmbaren Eingriff in die Intimsphäre anderer.
      Natürlich kann man da auch anderer Meinung sein. Aber ich stelle hier auch keine Allgemeinsätze auf.
      Verstehst du jetzt, was ich meine?

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      1. Ja, ich verstehe, auch wenn ich tendenziell eher ein Freund von Bekehrungsbemühungen bin. Aber man darf ja auch verschiedener Meinung sein. Danke jedenfalls fürs Erklären.

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